3D Heimkino

Die Unterhaltungsbranche wirbelt den Fernsehmarkt mit neuen 3D Heimkinogeräten ordentlich auf. 3D Filme gab es bereits in den 50er Jahren wo Produzenten mit Doppelbildern arbeiteten um Inhalte dreidimensional anzuzeigen. Diese Technologie war leider nie für den Verbrauchermarkt geeignet da es erhebliche Defizite im Qualitätsbereich gab. Mit der Weiterentwicklung der Fernsehtechnologie wurden 3D Inhalte auch für den Verbrauchermarkt immer interessanter. Zuerst kamen vermehrt dreidimensionale Filme in die Kinos die Zuschauer auf der ganzen Welt begeisterten. Den größten Durchbruch schaffte ohne Zweifel Avatar.

3D Fernseher im eignen Wohnzimmer

Durch neue leistungsstarke Flachbildfernseher die Bilder in einer hohen Full-HD Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten und hohen Bildwiederholfrequenzen von über 200 Hz anzeigen, war auch der Schritt zu 3D nicht mehr weit entfernt. Im Jahr 2010 kamen die ersten 3D Fernseher in den Handel und es wurden alleine im ersten Jahr bereits über 200.000 3D Fernseher allein in Deutschland verkauft. Diese Fernsehgeräte können 3D Inhalte von Blu-Ray Disc wiedergeben und oft auch zweidimensionale Fernsehprogramme intern in die dritte Dimension umrechnen. Anfangs waren nur wenige 3D Inhalte verfügbar – ein Engpass der durch zahlreiche 3D Neuerscheinungen schnell behoben wurde.

Was wird für das 3D Heimkino benötigt?

Um ein Heimkino auf den aktuellen 3D Stand zu bringen benötigt man einen 3D Fernseher, einen 3D-fähigen Blu-Ray Player, sowie eine oder mehrere 3D Shutterbrillen. 3D Surround-Sound Anlagen steuern die Klangsignale um das Erlebnis zu vervollständigen, sind jedoch nicht zwingend nötig für ein visuelles dreidimensionales Erlebnis.

Die 3D Shutterbrille

Die Shutterbrille ist ein technisches Gerät in Brillenform das sich über Infrarot mit einem 3D Fernseher synchronisiert um den 3D Effekt beim Betrachter zu erzeugen. Die Brillengläser einer 3D Shutterbrille sind kleine LC-Displays die im Bruchteil einer Sekunde abwechselnd hell oder dunkel geschaltet werden. Das menschliche Auge nimmt diese Schalungen nicht wahr womit der Betrachter nur eine Tiefenwirkung präsentiert bekommt.