Lichtspielhaus

das Kino

Lichtspielhäuser wie zu Zeiten der Kinematographie scheinen aus der Mode gekommen zu sein. Vor allem jungen Leuten ist der Begriff Lichtspielhaus nicht mehr geläufig. Beschreiben kann man es als Theater, in dem auf einer Leinwand Filme angesehen werden können. Es gibt wahrscheinlich niemanden, der nicht schon in einem war, doch geläufig ist es heutzutage als Kino. Nichts anderes nämlich ist ein Lichtspielhaus.
Synonym kann es somit auch als Lichtspieltheater bezeichnet werden, was der ein oder andere auch FilmtheaterFilme nennen mag. Vor allem, als noch etwas sehr Neues waren, war es dem zahlenden Publikum vorbehalten, sich ins theaterhafte Lichtspielhaus zu begeben, um die Vorführung bewegter Bilder und projizierter Lichtspiele zu genießen.

Kinos – vom Hinterzimmer zum Filmpalast

Zu Anfang waren es keine großen Räumlichkeiten, die es zu füllen galt. Man glaubte, es wäre eine vorübergehende Euphorie, die es zu befriedigen gelte. Doch die anhaltende Begeisterung ließ die Kinosäle wachsen und nahezu in jeder Stadt konnte eines gefunden werden. Und überall, wo es kein Lichttheater gab, fanden Wanderkinos auf große Resonanz. Sie gab es jedoch schon auf Jahrmärkten, bevor der öffentliche Film in feste Gebäude verlegt wurde.

Filmproduktion spielt Milliarden ein

Die Beliebtheit flachte nicht ab, sodass die Filmproduktion zu einer der ergiebigsten der heutigen Zeit geworden ist. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Lichtspielhäuser im Zuge der Entnazifizierung zu einem weiteren zentralen Anlaufpunkt, denn die Bürgerinnen und Bürger waren verpflichtet, verschiedene Filme anzusehen. So nimmt das Kino von der Stummfilmzeit bis hin zum heutigen 3D trotz Home Cinema eine zentrale Rolle auf der ganze Welt ein.